Fotografie: Sony alpha 7r – Das Bildwunder!

Fotografie: Sony alpha 7r – Das Bildwunder!

Fotografie: Sony alpha 7r – Das Bildwunder!

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Update: Nun ist die Sony A7R II bereits auf dem Markt, ich werde mich demnächst einem Vergleich und Test widmen. Bis dahin, schaut euch einfach das Video der Sony A7R II unten im Beitrag an. Wow! Ein Hammer!

Als die Sony A7 vorgestellt wurde, dachte ich mir nur: „Hmm, nicht schlecht, toller Formfaktor, FullFrame Sensor (Vollformat) und das bei einem guten Preis. Die Features waren sehr interessant, jedoch war ich nicht von Anfang an zu 100% überzeugt.

Sony A7R mit dem neuen FE Bajonett und großem FullFrame Sensor

Sony A7R mit dem neuen FE Bajonett und großem FullFrame Sensor

„EVF – Electronic View Finder vom aller Feinsten!“

Als die A7R jedoch angekündigt wurde und rauskam, war es klar, meine Canon EOS 5D mk3 hat ausgedient. Die 36Megapixel der A7R + der EVF (Electronic View Finder – Elektronischer Sucher), der tolle kompakte Formfaktor, die vielbeworbene unfassbare Schärfe, der wunderschöne orangene Ring um das FE Mount Bajonett (ok den hatte die A7 auch schon 😉 ) Ein Haufen Gründe also … Das war ein wahrgewordener Traum! Also nichts wie hin zum Fotoladen meines Vertrauens (in München übrigens – Foto Gregor, kann ich hier absolut empfehlen, top Preise, Beratung und eine riesige Auswahl direkt vor Ort), live angeschaut, verliebt und mitgenommen. Und seitdem, das nehme ich mal vorweg, glücklich, glücklicher, am glücklichsten … Meine Art zu Fotografieren hat sich stark gewandelt und meine Ergebnisse stark verbessert!

 

„Kann auch mit Canon Objektiven (per Adapter) umgehen“

Da ich Anfangs keine Sony Vollformat Objektive mein Eigen nennen konnte, musste ich über Adapter Ringe meine Canon Objektive weiter verwenden. Das Canon 50mm 1.8 funktioniert dabei absolut hervorragend bei kleinem Budget und liefert unglaublich gute Bilder. Autofokus kann man jedoch mit nahezu allen Adaptern egal ob 70€ oder 500€ fast vergessen. Der Autofokus wird sehr langsam, pulsiert sehr viel und trifft auch nicht immer. Und auch ein eingebauter Bildstabilisator funktioniert nicht immer. Es gibt nur wenige Objektive wo der Stabi seinen Dienst verrichtet mit den Adaptern.

Sony A7R mit Klappdisplay

Klappdisplay der Sony A7R – gute Farbwidergabe

„Fokus Peaking – Wo warst du die letzten 10 Jahre!“

Aber dann kommt der große Vorteil der A7R ins Spiel, gegenüber einer Canon 5D mk3 …. Der EVF! Der ist absolut unfassbar scharf und durch das Fokus – Peaking lässt sich die Schärfeebene und Schärfeeinstellung manuell sehr einfach und präzise einstellen. Zudem kann man im Viewfinder auch reinzoomen um in einer 1:1 Ansicht den Fokus nochmals perfekt einzustellen oder zu überprüfen. (Das funktioniert nur im manuelen Fokus Modus, Autofokus bitete diese Möglichkeit nicht an, ist ja auch hinfällig an der Stelle)

„Manuell fokusieren macht mit der 7R richtig Spass“

Ich fotografiere seitdem viel mit manuellem Fokus, da es einfach irre viel Spass macht und es einfach schön ist dabei selbst genau das auszuwählen was man scharfgestellt haben möchte. Das ist bei Lichtstärke 1.8 die das Objektiv liefert besonders wichtig, da die Schärfeebene extrem gering ist.

Sony A7R mit Sony Zeiss 55mm 1.8er Objektiv

Sony A7R mit Sony Zeiss 55mm 1.8er Objektiv – Rasiermesserscharf!

„Die Qual der Objektivwahl entfällt – gibt erst 7 Stück“

Als Objektive habe ich mittlerweile die Sony Zeiss 16-35mm 4.0 OSS, Sony Zeiss 24-70mm 4.0 OSS, Sony Zeiss 35mm 2.8 und das Messerscharfe Sony Zeiss 55mm 1.8, alle für das neue FE Mount der A7 Kameras. Damit hat man auch einen ordentlichen Autofokus an der Hand, ebenso wie bei den Zoom Objektiven den OSS (Optical Steady Shoot = Bildstabilisierung) das einem nochmal 1-2 Blendenstufen „schenkt“ bei frehändigen Shoots in Low Light. (Berichte zu den einzelnen Objektiven folgen in den kommenden Wochen) Das Kit Objektiv der A7 (Sony 28-70mm 3.5-5.6) soll auch eine passable Abblildungsleistung erbringen, jedoch reicht die Linse für die heftige Auflösung und Schärfe der A7R einfach nicht aus. Leider die (gut) paar Euro mehr investieren und das top verarbeitete und knackscharfe 24-70 Sony Zeiss ranschrauben. Das Sony 70-200mm 4.0 G soll auch sehr sehr starke Ergebnisse liefern, hatte aber noch keine Möglichkeit es selbst zu testen. Kommt sicher noch.

Eine Klasse für sich - Sony A7R mit Sony Zeiss 55mm 1.8

Eine Klasse für sich – Sony A7R mit Sony Zeiss 55mm 1.8

„36MP FullFrame Sensor – WoW!“

Von den technischen Details der A7R werde ich einfach mal absehen, die sind hinlänglich bekannt und überall im Netz zu finden. Der 36MP FullFrame Sensor macht einfach unglaublich Spass, sehr sehr scharfe Bilder und lässt allgemein kaum Wünsche offen. Für alle die wie ich von der Canon EOS 5D mk3 kommen, wird die Schärfe der A7R Bilder eine Offenbarung sein, den Canon ist nun wahrlich nicht für die Bilder mit der höchsten Kantenschärfe bekannt. Nur die Low Light Performance des Sensors ist nicht wirklich als gut zu bezeichnen, was mich persönlich nicht stört, da ich das Schwestermodell, die A7S (siehe Sony A7S Testbericht) für eben diesen Zweck immer bereit liegen habe.

„Einfache und intuitive Bedienung“

Großes Rohr an kleiner Kamera - Sony Zeiss 24-70mm 4.0 an der Sony A7R

Großes Rohr an kleiner Kamera – Sony Zeiss 24-70mm 4.0 an der Sony A7R

Die Bedienung der Kamera ist sehr einfach und man gewöhnt sich sehr schnell daran alle Einstellungen per eigenem Drehrädchen oder Knopf einzustellen. Zudem lassen sich die einzelnen Knöpfe auch mit Zusatzfunktionen belegen und so nach eigenen Wünschen konfigurieren. ISO, Blende und Verschlusszeit verfügen in der standard Einstellung jeweils über ein eigenes Rädchen und so kommt man sehr schnell bei jeder Situation zu den gewollten Einstellungen. Für mich ist das bequemer, als wie bei Canon imemr über das Quick Menü gehen zu müssen (klar bei Canon sind auch viele Funktionen auf Knöpfe belegbar, aber das ist in der Standardkonfiguration nicht so einfach und bequem eingestellt wie bei der Sony). Die Menüführung der ILCE-7R ist wie bei jeder anderen Sony Kamera auch, relativ einfach gestaltet und lässt keine Wünsche offen. Man kann über das Menü sehr vieles einstellen, auch WLAN und NFC, aber auch Apps aus dem Sony Store auf die Cam laden, was ich jedoch eher als uninteressante Spielerei ansehen würde. Die Apps im Store sind meiner Meinung nach uninteressant und da die meistens auch was kosten, macht das auch relativ wenig Sinn … Die meisten sind irgend welche Filter, die man mit Lightroom oder Photoshop später sowieso einfach einfügen kann.

Schöne, scharfe Kombi- Sony A7R mit Sony Zeiss 55mm 1.8

Schöne, scharfe Kombi- Sony A7R mit Sony Zeiss 55mm 1.8

„Alpha 7R – bei mir immer öfter auch im Studio“

Ich verwende die Sony alpha 7R mittlerweile sehr viel im Studio, mit einer Elinchrom D-Lite RX 2 Blitzanlage und bin von der Schärfe, Farbwidergabe und Kontrasten unter Studiobedingungen einfach begeistert. Diese Bilder muss man selbst erlebt haben. Das Problem bei Portraits und soviel Schärfe wie die 7R hergibt: Man sieht jeeedes noch so kleine Detail und Hautpore, was zu viel Retuschearbeit führen kann. Ich mag dieses Detailreichtum und auch die daraus resultierenden natürlich wirkenden Gesichter. Deswegen nehme ich den Retuscheaufwand auch nicht in dem Maße auf mich, da ich da gerne viel „Natürlichkeit“ belasse.

„Vollste Empfehlung und 92 Prozent von 100“

Von meiner Seite aus kann ich die Sony A7R absolut empfehlen. Fotos folgen in den kommenden Tagen und ebenso wie der Testbericht hier erweitert wird. Ich würde mich auch über Feedback freuen.

 

Mehr Produktinfos:

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Letztes Update am 17. September 2017 15:43

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XCrossRAW (Adrian) - ist ein Hobbyfotograf und Filmer, der bereits viel Erfahrungen mit unterschiedlichste Systeme und Zubehör sammeln konnte und diese hier mit der Community teilen möchte. Besucht auch die Facebook Page, wir freuen uns auf eure Likes und Komentare. www.facebook.com/crossingcam

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